Ein Bericht über
die Luftbildfotografie von Jürgen Kemnitz
Die Luftbildfotografie Da ich mich seit einiger Zeit mit der Fotografie
beschäftige und so einiges geschaffen habe, ist mir durch mein anderes
Hobby das Drachensteigen lassen, die Idee gekommen mich mit der Luftbildfotografie
zu beschäftigen. Mich interessierte vor allen Dingen, die andere Perspektive.
Durch Gespräche mit einem Freund der Funker ist, haben wir eigentlich
vor gehabt auch ein Funkgerät in die Lüfte zu bringen, um dieses
als Digipeater zu benutzen. Aber das haben wir noch nicht gemacht. Stattdessen
lieferte mir der Freund ein Luftbild. Was ist das? Wie hast du das gemacht?
Also durch gemeinsame Recherche im Internet hat er sich ganz fix etwas
zusammengebaut und seinen Drachen als Lifter benutzt und sein erstes Kapbild
gemacht. Das war der Auslöser für mich, das kannst du auch und
vielleicht auch besser. Ich setzte mich vor den Rechner und suchte mir
bei bekannten Luftbildfotografen ihre Berichte heraus, wie man so eine
Konstruktion zusammen bauen kann. Was brauche ich als Material? Ich besorgte
mir im Baumarkt ein Paar Aluminium Profile, eine Fernbedienung für
Modellbau, ein paar Umlenkrollen aus dem Segelbedarf, dann fehlten 2 Servos
die ich bei Conrad orderte und ich besorgte mir einen alten Drucker aus
dem ich die Zahnräder ausbaute. Mit diesem Material zog ich in meinen
Keller und fing an. Die erste Variante flog in den Müll. Die zweite
Variante ist dann geglückt, ohne Zeichnung ohne alles nur so aus freien
Stücken und der Idee im Kopf. Ich habe einige Wochen immer, wenn es
meine zeit, erlaubte da gesessen und gesägt, gebohrt, geschliffen.
Nur der Zeitpunkt als das Rigg dann fertig war, war ungünstig es wurde
Winter und ich hatte nicht viel Möglichkeit es auszuprobieren. Es
kam das Frühjahr und es kribbelte in den Fingern und bei der erst
besten Gelegenheit ging es raus. Es funktionierte. Nur einige Sachen gefielen
mir nicht, denn die Richtung sehe ich nicht so richtig, in der die Kamera
steht. Wir bastelten eine kleine Fahne, die aber dazu führte das der
Wind das gesamte Rigg drehte. Zweiter Versuch mit einem kleinen Ball an
einer Kohlefaserstange, ja der war zu klein in 100 m Höhe sehe ich
diesen nicht. So habe ich die ersten Bilder auf gut Glück gemacht,
immer in der Hoffnung das wird schon, denn die Speicherkarte reicht, lieber
einmal mehr ausgelöst wie zu wenig. Als Kamera benutze ich meine Nikon
Colpix 2100 und die kann 2 Mio. Pixel aufnehmen. Dann kam ich darauf die
Kamera von der Tochter zu benutzen. Sie hat eine Minolta Z2 mit 4 Mio.
Pixel. Also wieder in den Keller und für diese Kamera an das Rigg
angepasst. Da diese Kamera anders konstruiert ist, ist es mir in der Praxis
nicht so gut gelungen Bilder damit zu machen. Da ich gehört habe das
es ein kleines System gibt ein Video Kontrollbild von da oben am Boden
zu empfangen, suchte ich im Internet mir so eine Videokamera mit Funkübertragung
auf 2,4 Ghz aus und kaufte sie. Ein S/W Fernseher musste auch besorgt werden.
Nun ging es wieder in den Keller und ich baute das Rigg komplett um, denn
die kleine Kamera und die Energierversorgung mussten mit angebaut werden.
Die nächsten ergebnise kommen bald.